Donnerstag, 28. März 2019

fast caféhopping im westen

an diesem regnerischen sonntag war der plan, sich gemütlich ins café einstein zu setzen und zu lesen.
dort war es allerdings so voll, dass wir uns erstmal nur freuen konnten, nach kurzer wartezeit einen platz zu bekommen. diesen dann auch noch in ruhe zu belegen, während vor der tür die schlange immer länger wurde, war dann nicht drin. sonntagmittag ist dafür wohl eher ein schlechter zeitpunkt...




also haben wir lediglich unser mahl genossen und sind dann weitergelaufen in richtung café kranzler. dort war ich vor ungefähr 30 jahren das letzte mal und es ist mir leider komplett entgangen, dass es das gar nicht mehr gibt. stattdessen ist dort im oberen teil eine hippster-kette eingezogen, die mit wenig personal teuren kaffee verkauft. die aussicht ist so spannend nun auch nicht - das nächste mal gehen wir wieder ins einstein.



berlinische galerie

neulich waren wir zur ausstellung über die "novembergruppe" in der berlinischen galerie.

hier meine lieblingsexponate:









sehr schön war das angebot, einem konzert mit musik von komponisten eben dieser "novembergruppe" beiwohnen zu können - im eintrittspreis inbegriffen.

links vor uns saß ein teenager, der seine erziehungsberechtigten immer wieder vorwurfsvoll ansah, vermutlich ob der zumutung, sich die nicht gerade eingängige musik anhören zu müssen. das kleine ca. 6jährige mädchen rechts vor uns hatte damit offensichtlich überhaupt kein problem.

etwas doof war, dass uns das personal vorher mitgeteilt hatte, dass man während des konzerts weiter herumlaufen und die ausstellung angucken könne, was dann leider nicht der fall war, so dass wir dann nicht genügend zeit hatten, uns alles in ruhe anzuschauen. also sind wir am nächsten tag gleich noch mal hingegangen, haben uns den rest der ausstellung und dabei auch gleich noch die präsenzausstellung angeschaut, wo ich mich über meine beiden lieblingsbilder plus tiere gefreut habe.



Freitag, 4. Januar 2019

smb // alte nationalgalerie

das gebäude ist ja beeindruckend und im eingang staunt man erstmal ob der schönheit der architektur. drinnen fand ich es dann etwas schnarchig - die ausgestellten gemälde sind so überhaupt nicht mein fall. aber es gab zumindest wieder fundstücke für meine tiersammlung. so hat sich der besuch alles in allem doch gelohnt.












schöne orte // schloss charlottenburg

wenn es in meiner nachbarschaft wäre, würde ich jeden tag durch den schlosspark spazieren, den verkehrslärm ignorieren und mich freuen.



Donnerstag, 25. Oktober 2018

schöne orte // karl marx allee

bei schönstem gold-oktober-wetter einen spaziergang über die karl marx allee gemacht, um u.a. nach sofas zu gucken. die straße macht sich so langsam wieder. es gibt ein bisschen gastronomie, schicke und teure möbelläden, gleich zwei teeläden, und diverse schöne architektonische details.







schöne orte // britz

bei schönstem gold-oktober einen ausflug nach britz gemacht. auch hier gibt es einen kleinen alten ortskern mit schloss, dazugehörigem gut und - wie es sich gehört - kirche.







dann haben wir noch einen abstecher zur hufeisen-siedlung gemacht. hier will ich wohnen! 




Mittwoch, 1. August 2018

smb // köpenicker schloss


ich glaube, wir waren 4 besucher und ca. 8 wachleute. 





nun ja, so spannend ist es im köpenicker schloss nicht. aber der schlosspark ist wunderbar. und allein für diese tollen gegenstände hat sich der besuch gelohnt.






smb // pergamonmuseum

in der gemäldegalerie laufen ein paar leutchen herum, im kunstgewerbemuseum ist man mit den ganzen schätzen praktisch alleine - und wenn man ins pergamonmuseum will, muss man sich erstmal anstellen und drinnen ist echt was los! und wie das oft so ist, wenn alle irgendwo hin rennen - mehr oder weniger überschätzt.

der pergamonaltar ist gerade nicht zu sehen. das ishtar-tor ist zugegebenermaßen imposant. es gab mal wieder viele tiere (in diesem fall löwen). war toll, aber auch nicht toller als die anderen smbs, denen ich mehr besucher wünschen würde.




schöne orte // fernsehturm

anlässlich meines geburtstages auf dem fernsehturm sonnenuntergang über berlin geguckt, ganz lecker gegessen, begeistert gewesen, schöner ort!






smb // gemäldegalerie

hier war ich eigentlich nur, weil das kupferstichkabinett irgendwie zu hat. so richtig habe ich nicht verstanden, wie das funktioniert. die angezeigte ausstellung über kupferstiche aus dem 30jährigen krieg befand sich jedenfalls in einem kabuff mitten in der gemäldegalerie, so dass ich da einmal durchgeschlendert bin.

das war auch ein glück, denn sonst hätte ich dieses außergewöhnliche gemälde (ein teil eines diptychons) verpasst, das ich ausnahmsweise mal in groß poste, weil es so toll ist!





ansonsten fiele die gemäldegalerie auch unter die rubrik "schöne orte" und die kupferstiche waren auch sehenswert.



Montag, 21. Mai 2018

ausflug nach erkner


an diesem schönen pfingstwochenende das gemacht, was ich schon lange mal machen wollte: einen der ausflüge aus meinem büchlein "Ausflüge mit der Berliner S-Bahn"

der ausflug wird angekündigt: "Diese Wanderung durch das romantische Löcknitztal ist ein "Muss" für Ruhe suchende und Natur liebende Stadtbewohner". meine begeisterung hielt sich daher erst in grenzen, weil man erst einmal gut 20 minuten durch das langweilig-hässliche erkner-zentrum und dann noch an einer durchgangsstraße entlanglaufen muss, bis man überhaupt an den ausgangspunkt der wanderung kommt. dort war die beschilderung mal wieder etwas undurchsichtig aber zwei integer aussehende wanderer meinten dann "da lang, da kommen wir gerade her", als ich sie nach dem weg zur fangschleuse fragte. 

mit ruhe und natur war da aber irgendwie nix. links auf dem wasser der lärm von motorbooten, tausend leute und vor allem auch radfahrer unterwegs, und es sah auch nichts aus wie im büchlein beschrieben. als dann ein see vor mir auftauchte war klar, ich bin hier falsch. also umgedreht, und am ausgangspunkt noch mal von vorne angefangen. 

die tour war dann mehr oder weniger so wie beschrieben, einen weg habe ich nicht gefunden aber das war nicht wirklich schlimm. es waren wenig menschen unterwegs, die strecke war abwechslungsreich, und auch wenn man nicht fern von der zivilisation und immer straße in hörweite war, so findet man dort tatsächlich ein stückchen natur. der hammer war ein waldstück voll mit duftenden maiglöckchen, sowas habe ich noch nie erlebt.

am ende der tour am bahnhof fangschleuse ist mir der zug genau vor der nase weggefahren und leider  wird der gasthof dort nicht mehr betrieben. aber das hat meinem glück dann keinen abbruch mehr getan. 

fazit: die tour mache ich noch mal - jetzt wo ich den weg kenne.
und das büchlein scheint mir ganz brauchbar zu sein, nächstes mal nehme ich aber eine wanderkarte mit.

fotos diese mal keine. ich war mit wandern und gucken beschäftigt.

schöner ort // botanischer garten

das freie pfingstwochenende genutzt und das gemacht, was ich schon lange mal machen wollte: ein besuch im botanischen garten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Botanischer_Garten_und_Botanisches_Museum_Berlin-Dahlem



also, wenn ich dort in der nähe wohnen würde (so habe ich mit dem fahrrad mal eben 1,5 stunden für den weg gebraucht), dann würde ich mir eine jahreskarte kaufen und schweren herzens meinen hund zuhause lassen und ganz, ganz oft dort hingehen. ich würde durch nordamerika wandern, durch asien streifen, in griechenland nach dem rechten schauen und ab und zu mal den kaukasus besuchen.




bei schlechtem wetter würde ich in das große gewächshaus gehen und mich bei den kakteen in mexiko oder den bäumen der regenwälder wieder aufwärmen.



und wenn ich traurig wäre, würde ich mich von den kleinen pflanzen trösten lassen.




was für ein schöner ort!