Sonntag, 31. August 2014

ausflug an den wannsee


nach verkehrstechnischen widrigkeiten (brandanschlag von irgendwelchen idioten auf die s-bahn) besser als gedacht in wannsee angekommen. wir wollten zur liebermann villa, die mir schon mal sympathisch war, weil auf der übersichtlichen website explizit erwähnt wurde, dass hunde zwar nicht mit hinein dürften, man sie aber am eingang anleinen könne. was mich darauf schließen ließ, dass dort nette menschen arbeiten, die dann ein auge auf mein tier haben. dem war dann auch so, es gab einen trinknapf, und so haben wir uns dort ohne hund ein stündchen vergnügt, während lilly brav draußen gewartet hat.

wir waren ganz beglückt!


wo wir dann schon mal dort (also am wannsee) waren, sind wir mit der bvg fähre nach kladow rübergefahren, haben am gutspark neukladow eine berliner weisse getrunken, den blick auf den see genossen. ich glaube, da fahre ich noch mal hin!

wer hier wohl begraben ist...

... tippe auf hamster.

Montag, 25. August 2014

gimlets


zur abwechslung mal zuhause geblieben und den liebsten die cocktails mixen lassen


samstagnachmittag in neukölln


wollten wir was essen gehen. und zwar zu einem kleinen asiaten auf der sonnenallee, den mir mein liebster ans herz gelegt bzw. in den magen gelegt hätte - wenn er denn nicht geschlossen gewesen wäre. am samstag. in neukölln.

nun gut. etwas merkwürdige öffnungszeiten, also gehen wir gelegentlich mal an einem sonntag hin.

also weiter richtung kreuzkölln, um festzustellen, dass
a) die burgerbuden boomen (ein weiteres etablissement auf der sonnenallee) und
b) japan im vormarsch ist.

die nudelsuppen sind nicht so unbedingt meins, aber ich liebe alle arten von teigtaschen, also fand ich mich im gyoza in der pannierstraße dann ganz richtig. die kritiken auf yelp findet ihr hier - ich fand es ganz ok, wenn man einfach nur ne kleinigkeit will. und sich über lustige japanische getränke amüsieren möchte...




eiszeit

letzte woche endlich mal das gemacht, was ich schon lange mal machen wollte: ich war im eiszeit kino!

sitze eher geht so, aber gutes programm und ich mag die location!











kokossuppen in berlin II

"new friends" ist ein unspektakulärer asiate in der wrangelstraße. liegt jetzt nicht unbedingt auf meiner mittagsrunde, insofern bin ich dort nur auf der suche nach der guten kokossuppe hingegangen.

eigentlich war die sehr ok. zudem nett, dass der reis in einem mini-schälchen gereicht wurde - hat völlig gereicht für die ja auch recht kleine suppe und der preis mit 3,50 auch angemessen. und auch nett serviert.

uneigentlich war die nur nicht mein geschmack, weil sie mir zu säuerlich war.

pech für mich.





Dienstag, 5. August 2014

hühnerhaus am lausitzplatz

wusste gar nicht, dass spatzen kannibalen sind.

eigentlich gehe ich da ja nicht hin. uneigentlich ist das marketingkonzept des hühnerhauses aufgegangen - man geht dort vorbei, es riecht eigentlich ganz gut nach grillhähnchen und man sieht die leute essen und draußen hängen auch noch fett bilder von den gerichten - der sohn meiner freunde wollte dort gerne essen. also gut. da es keine linsensuppe mehr gibt, habe ich dann doch ein halbes hähnchen mit reis genommen (was zugegebenermaßen ziemlich lecker war).

um uns herum haben die spatzen schon gelauert und als ich fertig war, haben sich auch ein paar freche exemplare recht nah heran gewagt. ich habe den teller dann etwas weiter weg gestellt, woraufhin sich die meute auf die knochen gestürzt hat. hätte glatt noch mal ein vorher-nachher-foto machen sollen - von dem knochenhaufen ist nur noch ein mickriger rest übrig geblieben.

auf dem foto ist übrigens nur noch die hälfte der spatzen zu sehen, die anderen haben sich dann doch von mir erschrecken lassen, als ich das foto gemacht habe.


Freitag, 1. August 2014

kirche in der wrangelstraße (st. marien liebfrauen)

ich finde diese kirche irgendwie unheimlich, wie sie sich in der wrangelstraße zwischen den häusern versteckt. ab und zu sieht man mal ordensschwestern (selten) aber meistens tut sich da irgendwie nicht viel* und abends ist der eingang merkwürdig blau angestrahlt.

diese woche hat sie uns aber zuflucht geboten, als es gewittert hat und dabei habe ich festgestellt, dass sie innen recht luftig und freundlich ist.




* nachtrag
nachdem ich dies geschrieben habe, habe ich doch mal im netz geguckt und bin jetzt schlauer.
aha. so viele schwestern gibt's da auch gar nicht. wahrscheinlich habe ich schwester ingrid oder schwester annette vorbeihuschen sehen. 
und jetzt ist mir das alles gleich noch mal sympathischer.

Samstag, 26. Juli 2014

kokossuppen in berlin I

die beste aller kokossuppen gibt es im bok in der bartelsstraße in hamburg. ich erwarte nicht, dass irgendjemand da rankommt, aber ich kann ja nicht immer nach hamburg fahren, wa?!, also mache ich mich jetzt mal auf die suche nach einem halbwegs annehmbaren ersatz.

in diese kleine klitsche im wrangelkiez wollte ich schon lange mal. und da ich lust auf kokossuppe hatte, war das dann mal der gegebene anlass.




den laden fand ich sympathisch. die suppe war ok aber nix dolles, aber ich würde mal wiederkommen und ein gemüsecurry probieren.


schnitzel wiener art in berlin

so. nachdem ich mich im letzten jahr durch diverse restaurants gefuttert habe, ist mein test hiermit beendet und ich erkläre das felix austria zu meinem favoriten.

und zwar nicht wegen des schnitzels (das durchaus in ordnung ist), sondern weil kartoffel- und gurkensalat der beste von allen ist!

besser geht nicht mehr und deshalb geht's jetzt weiter zum nächsten test. siehe aktueller beitrag.

Sonntag, 15. Juni 2014

im wrangelkiez


wohnt der bruder vom hund in der vereinsstraße. hat mich gefreut.


jazz & wein & falafel

was ich schon länger mal machen wollte, hat gestern geklappt:

in meinem kombinierten wein & plattenladen namens "jazz & wein" zur weinprobe mit jazzkonzert. im winter kaufe ich dort immer "meinen" rotwein, im sommer bin ich bislang noch nicht so fündig geworden, weil der betreiber in sachen wein einen anderen geschmack hat als ich. bei der verkostung dann aber ein nettes weinchen gefunden und die band war gut. feine sache, geh ich wieder hin!
(kann die leider nicht verlinken, weil die offenbar keine website haben...)

auf dem heimweg beim falafel mann auf der brücke über der lohmühle gehalten. der hat da schon ewig seinen stand und ich wollte da schon länger mal probieren. das falafel etwas eigenwillig - hummus, falafel, zwei schnitzerchen tomate und zwei schnitzer gewürzgurke (!) - aber ganz lecker.


Freitag, 13. Juni 2014

heimweh nach kreuzkölln

heute wurde mir richtig bewusst, was ich schon länger gefühlt habe - ich mag den wrangelkiez nicht besonders.

meine tour ist meistens morgens durch den görli (wenn ich glück habe, erwische ich das zeitfenster, wenn die putzkolonne schon da war, die dealer aber noch nicht) und an der ecke bei der bar raval biege ich dann ab. abends meide ich den park meistens (es sei denn, es regnet oder stürmt) und gehe über die wrangelstraße nach hause.

es ist schon alles vertraut dort - vor der bar raval sitzt morgens meistens der alte mann in schwarz mit bart und trinkt seinen kaffee,  man trifft hundebekannte, abends sitzen die stammgäste in ihren cafés, man kennt die alkis und den alten mann, der immer im rollstuhl an der ecke falckensteiner sitzt. ich mag den bioladen, weil es dort zig mal schneller geht, als bei meinem blöden alt-treptower lpg markt und dort nie kinder sind, und ich mag den weinladen, wo ich im winter meinen rotwein gekauft habe. das war's aber schon.

und dann vermisse ich kreuzkölln. die türkenhöker an der sonnenallee, die alles haben, was man so braucht. meinen weinladen in der weserstraße, dessen betreiber weißwein nach meinem geschmack haben. den feinkostladen am neuköllner rathaus, wo man lecker fisch kaufen kann. dass da nicht so viele touristen sind.

aber wenn ich dann wieder zuhause in alt treptow bin, dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.

Dienstag, 10. Juni 2014

bowie ausstellung im martin gropius bau

pfingstmontagnachmittag mit david bowie in dieser schönen ausstellung verbracht.



ich hätte mir zu beginn eine kleine einführung gewünscht - es hat eine weile gedauert, bis ich von alleine geschnallt habe, wie die audio-führung funktioniert. nämlich indem man sich in die nähe der auf dem fußboden befindlichen kringel stellt, von wo aus das signal zu den dazugehörigen ausstellungsmonitoren kam. war am anfang etwas verwirrend und habe dadurch auch sachen verpasst bzw. zeit verloren.

aber egal. als ich das und auch das visuelle konzept erstmal kapiert hatte, hat das ganze echt spaß gemacht. bin ja kein "fan" aber an bowie kommt man einfach nicht vorbei und ich habe noch mal wieder lust bekommen, mich mehr mit seiner musik zu beschäftigen. kann die ausstellung also nur empfehlen.

ich noch ganz beglückt, weil ich dieses tolle video auf der ausstellung wiedergefunden habe!