Freitag, 30. März 2018

ullstein haus und tempelhofer hafen

das schöne wetter genutzt und einen ausflug gen tempelhof gemacht. wenn man am westphalenweg aussteigt, fühlt man sich wie in der provinz und ist ganz weit weg von der hipster hauptstadt. haben einen spaziergang über den örtlichen friedhof gemacht, wo es hübsche wege und interessante ausblicke gibt.



das ullstein haus ist schon beeindruckend. und dahinter liegt dann plötzlich der tempfelhofer hafen. klein, aber ich habe sofort einen kleinen anfall von heimweh bekommen. wenn die boote hier auch nicht hein und fiete heißen sondern einen daran erinnern, dass neukölln um die ecke ist...







Sonntag, 25. Februar 2018

Altes Museum - besser als ich mir vorgestellt hatte

letzte woche war es endlich soweit: das erste mal mit meiner tollen dauerkarte in eins der staatlichen museen. habe mir das Alte Museum  ausgesucht.

eigentlich interessiert mich nicht wirklich, was dort zu sehen ist: vasen, vasen und noch mal vasen. büsten, statuen, büsten und statuen. ruinenbruchstücke, alte münzen und und noch mehr vasen. stellte sich dann aber heraus, dass die durchaus sehenswert sind. dazu wunderbare räumlichkeiten und eine schöne atmosphäre, in der man herrlich abstand vom alltag nehmen kann. ich habe mich mit den tieren vergnügt und hatte eine schöne zeit!





















Mittwoch, 21. Februar 2018

sophie charlotte


und nebenbei noch hübsche details in der u-bahn entdeckt.


lichtblick lampen knobelsdorffstraße - so hatte ich mir das vorgestellt!

ich suche schon seit ewigkeiten eine stehlampe und man sollte gar nicht denken, dass das so schwierig ist. es gibt ohne ende tischleuchten und hängeleuchten aber bei stehlampen sieht's schwierig aus. wenn mir dann mal eine gefiel, dann war sie schlichtweg unbezahlbar. dann mal ein bisschen gegoogelt, was es so in charlottenburg gibt, und dann bei lichtblick lampen in der knobelsdorffstraße gelandet. ok, ne stunde hingegurkt, ne stunde zurückgegurkt - aber ich habe dort genau die lampe gefunden, von der ich vorher gar nicht wusste, dass ich sie haben wollte. die dame vor ort sehr kundenfreundlich - empfehle ich hiermit weiter!



kunst in mitte

heute waren wir in der galerie dittrich & schlechtriem und haben uns diese ausstellung angeschaut
http://www.dittrich-schlechtriem.com/exhibitions/beobachtung/

angelockt vom illustren namen (olafur eliasson) fand ich das ganze dann doch ziemlich verschwurbelt und wir hätten gerne eine führung gehabt.

da wir noch zeit hatten, sind wir noch mal kurz ins KOW, wo es etwas interessanter war:
http://kow-berlin.info/exhibitions/frederic_moser__philippe_schwinger_1

geschadet hat beides nicht und schön, dass lilly mit durfte!




Donnerstag, 1. Februar 2018

kunst - sammlung boros

ich muss zugeben, ich war erst ein wenig skeptisch. ein reicher werbefuzzi, der sich den fetten bunker in mitte unter den nagel reißt und in seinem penthouse auf seiner kunstsammlung trohnt. angucken wollte ich mir das natürlich trotzdem und als meine freundin kurzfristig mit dem vorschlag kam, war ich natürlich dabei.

meinung geändert! schön, dass uns borus am bunker und seiner sammlung teilhaben lässt, was ja unter kunstsammlern nicht selbstverständlich ist.

zunächst einmal erfreulich gut organisiert. man muss seine sachen einschließen, darf sich noch mal im kleinen "foyer" setzen und ein glas wasser trinken, dann kam eine freundliche mitarbeiterin und wies uns darauf hin, dass wir bitte nix anfassen und nicht alleine herumlaufen sollen. nachvollziehbar. dann bekamen wir eine kleine einführung in die geschichte des bunkers und die idee der sammlung und wurden dann durch die aktuelle ausstellung geführt.

die ist recht umfangreich und leider war die zeit auch etwas zu kurz, um alles sehen und wirklich anschauen zu können, hier hätte die führung ruhig eine halbe stunde länger dauern dürfen. aber das wäre auch mein einziger kritikpunkt. es war informativ, abwechslungsreich, viel hat mir gefallen, manches nicht, die mitarbeiterin schien mir interessiert und kompetent, die architektur des bunkers  ist wirklich faszinierend, es hat sich wirklich gelohnt, war sehr bereichernd und ich empfehle es hiermit weiter!

da man keine fotos machen durfte, verweise ich also einfach nur auf die website.

https://www.sammlung-boros.de

kunst - n.b.k.


im n.b.k. gab es eine kleine aber feine ausstellung über harun farocki, von dem ich noch nie was gehört habe, der aber offensichtlich total bekannt ist. 

wobei ich allerdings lieber filme gucke als darüber zu theoretisieren....



kunst - kow

letztens mal wieder von meiner kunstinteressierten freundin in galerien mitschleppen lassen, was eigentlich immer eine feine sache ist.

zum zweiten mal im kow in der brunnenstraße gewesen. interessant schon das gebäude. man braucht ein weilchen, bis man den eingang findet (über den hof die treppe rauf), wird von den dort arbeitenden menschen komplett ignoriert (einfach die treppe rechts runtergehen) und muss dann einfach gucken und die jeweilige ausstellung erkunden.

freundlicherweise lagen relativ ausführliche und informative infoblätter aus, und so hat uns auch diese ausstellung von Ahmet Öğüt wieder spaß gemacht.





Dienstag, 16. Januar 2018

überraschend schöne orte / sylke lindemann


auf unserem sonntagsspaziergang an diesem in dieser gegend auffallend hübschen eingang vorbeigekommen. der gehört zum atelier von sylke lindemann, das ich hiermit gerne verlinke.


berlin-spandauer-schiffahrtskanal / nordhafen / mitte

sonntag mal da lang gegangen, wo wir noch nicht waren.

start am naturkundemuseum, rechts ab und über den invalidenfriedhof




am berlin-spandauer-schiffahrtskanal entlang zum nordhafen.







die hässliche fennstraße hoch bis müllerstraße. die hässliche chausseestraße haben wir uns gespart und sind eine station mit der u-bahn bis schwarzkopfstraße gefahren. ein stück durch den park auf dem nordbahnhof über den gartenplatz in die ackerstraße, über die gedenkstätte berliner mauer bis zur invalidenstraße.

hier sind wir nicht eingekehrt, obwohl es gepasst hätte.


weiter bis zum weinbergsweg. im gorki-park wieder aufgewärmt und dann mit der bahn nach hause. schön war's! 





Samstag, 13. Januar 2018

Staatliche Museen zu Berlin - Jahreskarte

ich liebäugel schon länger mit einer jahreskarte für die staatlichen museen zu berlin, nachdem mir ein kollege davon erzählt hatte. es gibt unterschiedliche modelle, und nach reiflicher überlegung habe ich mich jetzt für die CLASSIC variante für 50 EUR entschieden.
"Der Klassiker unter den Jahreskarten für alle, die ihre Lieblingswerke in den ständigen Ausstellungen gerne häufiger besuchen. Die Jahreskarte CLASSIC ist gültig für den Besuch aller Dauerausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin während der gesamten Öffnungszeit. Um Wartezeiten zu vermeiden, können für das Pergamonmuseum und das Neue Museum online und an den Museumskassen vorab kostenlose Zeittickets gebucht werden."
auf der website heißt es außerdem 
"Die Jahreskarte einschließlich Foto kann unmittelbar nach dem Kauf erstellt und anschließend gleich genutzt werden."
soweit so gut. und dann war das ganze doch etwas umständlich und dass ich am ende nicht genervt war, lag u.a. auch an den auffallend freundlichen museumsangestellten.

aus dem "einschließlich foto" hatte ich geschlossen, dass ich selbst ein foto mitbringen muss. war eh schon spät dran und im fotoautomaten im bahnhof friedrichstraße waren zwei mädels dabei, passfotos zu machen, was  e w i g   gedauert hat. ich hab sie dann irgendwann gefragt, ob ich meine mal kurz zwischendurch machen kann. durfte ich. 



dann bei mittlerweile eiseskälte zum neuen museum, wo die kasse draußen in einem container ist (hände fast abgefroren). freudig überrascht, dass ich ermäßigung bekam, weil ich bei der berliner sparkasse bin - was ich nie erfahren hätte, wenn ich nicht zufällig mit meiner ec-karte bezahlt hätte...

den ausweis konnte ich dort aber nicht bekommen, weil der zuständige mensch schon weg war, also bin ich bei eisigem wind um's eck in's alte museum. dort stellte sich heraus, dass das foto vor ort gemacht wird - hätte ich mir die aktion also sparen können (grmpff) und besitze jetzt tolle automatenfotos, die ich nicht brauche.





die erstellung meines ausweises hat dann noch eine weile gedauert, weil der zuständige mensch mit dem computerprogramm gekämpft hat. nach und nach standen dann so ziemlich alle mitarbeiter um den computer herum und haben ihre kommentare und hilfestellung gegeben (und ich musste mich beherrschen, nicht zu lachen, was den armen mann vermutlich nicht geholfen hätte), und letztendlich hatte ich dann irgendwann meinen ausweis! für einen besuch im museum war's dann natürlich zu spät...





nächste woche geht's los mit meinem ersten besuch.





Samstag, 6. Januar 2018

deutsches technikmuseum oder Das hatte ich mir anders vorgestellt


anlässlich eines kinderbesuchs im deutschen technikmuseum, wo ich auch schon länger mal hin wollte.

wir fanden es didaktisch nicht so 100 pro, hätten uns mehr erklärungen zu den ausgestellten dingen gewünscht. das nächste mal vielleicht eher die vorführungen mitnehmen, die dort angeboten werden.

aber die schuhe für die straßenbahnschaffner waren toll!





hallesches haus oder Das hatte ich mir anders vorgestellt


das hallesche haus hatte ich schon länger auf meiner liste und heute waren wir mal drin, weil wir eh um's eck waren. der tipp im tip ist schon etwas älter https://www.tip-berlin.de/hallesches-haus-kreuzberg/

naja... ganz hübsch... aber ziemlich hipster, ziemlich teuer, ziemlich laute musik. 


Ed Atkins @ Martin Gropius Bau oder Das hatte ich mir anders vorgestellt

als freundin von morbiden dingen hat mich das folgende ausstellungsplakat der ed atkins ausstellung im martin-gropius-bau angesprochen


große enttäuschung, als genau dies dann nicht zu sehen war. dachte erst, ich wär blöd. das dachte auch der autor im sleek magazine, der diesen beitrag dazu schrieb. wer wissen möchte, wie ich mich gefühlt habe (außer dass ich mich geärgert habe), der möge den artikel lesen: