Dienstag, 11. Februar 2014

berlinale tagebuch II


samstag, 10.2.14

10.00 uhr
schön gemütlich zuhause gefrühstückt und dabei berlinale-artikel in diversen zeitungen studiert.
dann gen potsdamer platz.

11.15 uhr
kurz beim cinemaxx angestanden (warum ist nur 1 kasse auf?!) und keine karten bekommen.

11.30 uhr
erstmal ein sektchen im "billy wilder's" getrunken. gehört bei uns zur berlinale dazu.

12.30 uhr
gen cubix. dort gab's problemlos karten für einen französischen film, bei dem wir zwischendurch zwar fast eingeschlafen wären (bequeme sitze!), aber macht ja nix. cubix ist super!

16.00 uhr
schnell am hackeschen markt schlechte brusschetta gegessen, dann schnell zum friedrichstadt-palast, gar nicht lange angestanden und uns gefreut, dass wir karten für "jack" bekommen haben.

17.45 uhr
noch mal ein sektchen an der bar, dann auf immer noch sau-unbequemen stühlen guten film geguckt.

19.45 uhr
schnell ins taxi gehüpft, nach hause, umgezogen und aufgerüscht, wieder ins taxi gehüpft, damit wir um

21.00 uhr
pünktlich im pauly saal sind. wie es dort war, ist hier zu lesen.

23.30 uhr
satt und glücklich gen zuhause.

f a z i t

friedrichstadt-palast scheint unser berlinale-kino zu sein. vorteil, das ding ist halt riesengroß, so dass man dort immer noch gut karten bekommt. nachteil, mir tun hintern und rücken und knie weh vom sitzen. 

normalerweilse gehe ich nie ins cubix kino. aber bei der berlinale hat es uns bislang immer gefallen. die sind irgendwie gut organisiert, die kinos sind gut, man bekommt immer karten.

berlinale tagebuch

freitag, 9.2.14

10.00 uhr
treffen mit k. an den arkaden. da wir glücklicherweise einige karten übers internet bekommen hatten und im vorverkauf eh fast alles ausverkauft war mal kurz beschlossen, uns nicht anzustellen, sondern direkt zum friedrichstadt-palast zu fahren.

10.30 - 11.30 uhr
die füße vor der tageskasse plattgestanden und gefroren. wieso machen die erst ne halbe stunde vor filmbeginn auf? nervig!

11.40 uhr
karten für "the grand budapest hotel" bekommen, juchu!

11.45 uhr
sektchen an der bar, dann auf sau-unbequemen stühlen schönen film geguckt.

14.00 uhr
gen alt-treptow, k's koffer nach hause bringen.

15.30 uhr
gen zoo-palast. und dann erstmal ein sektchen und was essen.

17.45 uhr
gemeinsam mit den stars von "yves saint-laurent" über bzw. neben dem roten teppich ins kino.
sau-bequeme sitze, schönes kino, gute plätze, schöner aber gepflegt langweiliger film.

20.00 uhr
noch mal kurz die stars auf der bühne beklatscht und dann schnell los gen friedrichstadt-palast, um rechtzeitig zu christian bale und "american hustle" am start zu sein.

20.45 uhr
gemeinsam mit jorge über den roten teppich ins kino. erstmal plätze belegt, dann ein sektchen, und drinnen am roten teppich auf die stars gewartet

21.10 uhr
alles richtig gemacht! k. hat christian bale fotografiert, während er neben uns autogramme gegeben hat. ich habe nur geguckt und mich gefreut.
dann mal kurz stress, um wieder zu unseren plätzen zu kommen. wieder über die sau-unbequemen sitze gejammert, aber film war gut und wir waren glücklich.

23.50 uhr
auf zwei aperol spritz in einer bar am reichstagsufer. dann nach hause ins bett gefallen.

f a z i t

der kartenvorverkauf bei der berlinale nervt! warum gibt es so wenig vvk-stellen, so dass man stunden in der schlange stehen muss, um wenn man dran ist festzustellen, dass alles ausverkauft ist. blöd! wir sind jetzt dazu übergegangen, direkt an der tageskasse anzustehen.

die sitze im friedrichstadt-palast sind sowas von unbequem, dass es eigentlich schon unverschämt ist!

3 mehr oder weniger gute filme an einem tag, stars fast zum anfassen, wir hatten spaß! super!

Montag, 10. Februar 2014

pauly saal

gelegentlich wird mir ja vorgehalten, dass ich immer so kritisch sei und immer was zu meckern fände.

im pauly saal gab's nix zu meckern!

unser tisch war noch nicht fertig, als wir kamen, aber 1. waren wir einen ticken zu früh und 2. war berlinale, wo die restaurants proppevoll sind. also alles gut und wir haben an der bar erstmal einen sekt getrunken.





als wir den gerade ausgetrunken hatten, war der tisch dann auch frei und wir hatten einen höchst angenehmen abend in schöner location, bequemen sitzen, gutem service und hervorragendem essen! sollte man bei den preisen zwar auch erwarten können, aber selbstverständlich ist das ja nicht unbedingt.

als erstes gab es einen kleinen brotkorb mit butter und schmalz. das war derart lecker, dass ich davon so viel gegessen habe, dass ich nach der vorspeise - brandenburgische "gabelbissen" - schon satt war.
aber meine kaninchenrolle in speckmantel mit champigons, kohlrabi, kleinen zwiebeln und etwas, das ich vergessen habe, was aber in der kombination der hammer war, war derart lecker, dass ich den teller noch mit dem köstlichen brot ausgewischt habe.

meine freunde hatten fisch und der sommelier hat uns einen chardonnay empfohlen, der zu beiden gerichten gut passte.

dessert ist ja nicht so mein ding, aber das sorbet zusammen mit einem dessertwein musste dann noch sein und war ein leckerer abschluss.

der café für meine freundin wurde vergessen, aber das war dann echt egal.

war was besonderes und gerne mal wieder!




Dienstag, 28. Januar 2014

supper clubs

zum thema supper clubs noch eine randbemerkung. scheint ja irgendwie ganz hip zu sein, und als ich wieder darüber nachdachte, fiel mir ein, dass ich schon 2006 in meinem guten alten kleinen provinzstädtchen lüneburg an einem supper club teilgenommen habe, den mein bekannter m. damals hielt. da hieß das nur noch nicht supperclub und war nicht hip...

muse

freitagabend mit meiner xing-kunstgruppe zum kunst-dinner im muse.

die haben wohl mal als supper club angefangen und waren damit so erfolgreich, dass sie jetzt ein restaurant aufgemacht haben, was aber die supper club tradition insofern fortsetzt, als man mit vielen leuten an langen tischen sitzt und ein vorgegebenes menue bekommt. nachzulesen im zweifel im internet siehe auch oben.

ich war mit der xing-gruppe dort, mit der ich gelegentlich ausstellungen und galerien besuche. extra für uns wurde daher ein kunst-menue kreiert.

wir wurden sehr herzlich vom besitzer, amuse geules und crémant empfangen, wobei die gereichte zucchinisuppe die erste enttäuschung war - sie schmeckte nach gar nichts. aber erstmal egal.

dann von der bar an den tisch. ich fand die stühle ziemlich unbequem, meine freundin die beleuchtung unangenehm. letzteres wurde auf nachfrage schnell behoben, für ersteres hätte man umbauen müssen. aber nicht so wild.

der erste gang war botticellis geburt der venus nachempfunden, bestand aus jakobsmuschel mit mango, avocadocreme und süßkartoffel. und sah so aus (hier die vegetarische variante mit zucchini statt jakob).



die süßkartoffel schmeckte nach gar nichts. der rest ganz ok. meine freundin mochte es nicht.
dazu gab es einen ganz leckeren weißwein. aber leider kein brot.

der zweite gang war monets seerosen mit brücke nachemfunden, bestand aus einer kressesuppe mit blume, krabbeneinlage (ohne tümpelbewohner bei der veg-variante) und etwas undefinierbarem als brücke. und sah so aus, wobei meine brücke schon ordentlich über dem teich lag und es wirklich ganz hübsch aussah.


die suppe war kalt und schmeckte nach gar nichts mit etwas grasaroma.
dazu gab es einen ganz leckeren weißwein. aber leider kein brot.

der dritte gang war in etwa diesem bild von jackson pollock nachempfunden. vom essen habe ich kein foto, aber erstaunlicherweise sah das geschnetzelte iberische schwein mit sauce und schwarzen linsen genauso aus.


ich fand es etwas fade. und kalt. meine freundin mochte es.
dazu gab es weiter einen ganz leckeren weißwein. aber leider kein brot.

der vierte gang stand unter dem motto von mark rothko und bestand aus zwiebelmarmelade, rote beete, fleisch (welches appetitlicher aussah als die auberginen-veg-variante dieses fotos) und reis.
und sah so aus:


das foto trifft es nicht so ganz, in echt war das wirklich sehr appetitlich und davon abgesehen, dass es leider kalt war, schmeckte es auch ganz ordentlich.
dazu gab es einen guten rotwein. brot in diesem fall nicht wirlich nötig, wäre aber nett gewesen.

bis dato hielt sich unsere begeisterung nett gesagt ziemlich in grenzen. etwas versöhnt wurden wir dann vom dessert à la cézanne. apfel und marzipanäpfelchen auf karamell mit vanilliemilchcreme.


fanden wir alle lecker. dazu gab es einen weißen dessertwein, der auch gut passte.
jetzt wollte ich auch kein brot mehr.

der café, den viele bestellt hatten, kam nie. war aber egal.

angesichts des netten teams, des herzlichen empfangs, der liebevollen umsetzung und kreativer ideen mag man gar nicht meckern, wir hatten auch einen netten abend und der wein wurde so großzügig nachgeschenkt, dass man eh bei laune geblieben ist - aber das essen war einfach eine enttäuschung. größtenteils kalt und es hat alles in allem einfach nicht wirklich gut geschmeckt. schade.




Samstag, 18. Januar 2014

freitagabend in schöneberg friedenau

aus organisatorischen gründen am bundesplatz gelandet.

zuerst im netten kleinen cosima film geguckt und danach beim italiener um die ecke einen wein getrunken. das kino würde ich durchaus wieder besuchen, den italiener nicht. von nobili haben wir nichts gemerkt, miseri schon eher. so muffelig-unfreundlich wurde ich schon lange nicht mehr irgendwo empfangen. von berliner taxifahrern ist man das ja gewohnt, aber von italienischen gastronomen bisher noch nicht.

Montag, 13. Januar 2014

8mm bar

eigentlich hätte ich samstagabend gut zuhause auf dem sofa bleiben können. stattdessen wäre ich um ein haar in der 8mm bar versackt, in die uns der freund meines freundes geschleppt hat. eigentlich überhaupt nicht mein ding: total voll, total verraucht, dunkel, man trägt dort tendenziell schwarz, die musik ist entsprechend, die drinks sind eher schlecht, und unverschämterweise muss man auch noch 2 euro zahlen, um dort reinzukommen.

platz an der bar gefunden, besagten schlechten drink getrunken, musik gehört, mit den leuten gequatscht... und dann wollte ich gar nicht wieder gehen.


Donnerstag, 9. Januar 2014

lebensmittel in mitte


das war jetzt mal ne enttäuschung!

letztens beim bummel durch mitte an diesem laden vorbeigekommen und war gleich angetan: gemütliches interieur, süddeutsche hausmannskost, moderate preise. 

und dann waren wir abends da:
beim blick in die karte erstmal erschrocken, weil der unterschied zwischen mittags- und abendkarte doch recht groß ist und wir eigentlich gar nicht so viel hatten ausgeben wollen. 
egal, trotzdem bestellt. 

das essen war ok, aber irgendwie haben wir das alles schon mal besser für weniger geld gehabt. 

neues jahr, neuer post!

vor weihnachten habe ich viel gearbeitet,
während und nach weihnachten war ich nicht da.
während und nach silvester war ich nicht da.

nun auf ein fröhliches neues berlin-jahr!

Montag, 9. Dezember 2013

meret oppenheim im gropius bau


nein, wir gehen nicht nur essen. ja, wir geben uns gelegentlich auch andere kultur.

wollte ich unbedingt hin. war da. war schön. und teuer. finde 10 euro eintritt für eine ausstellung irgendwie dann doch ziemlich happig, wenn ich das mit anderen kulturellen dingen vergleiche. 


melbourne canteen

mein liebster und ich haben etwas unterschiedliche frühstücksgewohnheiten, so dass manchmal nicht eindeutig ist, ob wir nun frühstücken, mittagessen oder kaffee + kuchen wollen. den kompromiss fanden wir letztens in der melbourne canteen, wo es pancakes gibt. die waren so lecker und überhaupt war es da so nett, dass wir kürzlich wieder dort waren. für mich gab es dieses mal

Corn fritters with bacon & avocado and a crispy salad 7,5 €

die reichlich und lecker waren.

feiner laden und wir kommen bestimmt wieder.


Sonntag, 8. Dezember 2013

felix austria


könnte vielleicht zu einem neuen lieblingsrestaurant werden:

neulich dort gewesen und lecker käsespätzle bzw. kaiserschmarrn gegessen, nettes personal, alles gut.

neulich dort gewesen und wollten uns gerne an einen vierertisch setzen (zu ner uhrzeit, wo nicht viel los war). erstmal ewig gewartet, bis sich die kellnerin blicken ließ, die uns dann den tisch verwehrte, weil ja noch mehr gäste kommen könnten. wir sind wieder gegangen. 

heute dort gewesen und lecker schnitzel gegessen, haben zwar recht lange gewartet, war aber ok, nettes personal, alles gut.

werden sicher noch mal hingehen. fortsetzung folgt.

E.T.A. Hoffmann

gestern bei eiseskälte auf dem friedhof am mehringdamm, das grab von E.T.A. Hoffmann besucht.
ich war sehr beglückt!


Mittwoch, 4. Dezember 2013

gedreht in meinem kiez

im sommer saß ich mit C. nebenan im café provinz, als ein paar junge leute einen videodreh gemacht haben. wir haben uns amüsiert, als sie über den zebrastreifen gerobbt und vor unserem café herumgehüpft sind und wir alle jubeln sollten. nun also ist das video auf youtube zu sehen und C. läuft sogar durch's bild.

http://www.youtube.com/watch?v=pg8LRXGx_5w




Sonntag, 1. Dezember 2013

schwarzes café charlottenburg

meine freundin C. zieht im januar nach charlottenburg und heute sind wir ein bisschen durch das viertel gelaufen und haben uns ihre neue nachbarschaft angeschaut. beide ziemlich durchgefroren hat sie uns in das schwarze café geführt, das mir so sympathisch ist, dass ich das hier doch gleich kundtun will.


allzu viel ist hier zugegebenermaßen nicht schwarz, das foto habe ich gewählt, weil wir genau den dem vorderen tisch saßen. besseren eindruck bekommt man, wenn man auf die homepage geht.

ich habe den avocado-krabbensalat (mit 1 avocado, eisbergsalat & tiefseekrabben aus chile) für 9,20 bestellt. der kam überraschend schön und mit feinen kräutern und leckerem dressing angerichtet, ich sehr angetan. personal goldig! wir kommen wieder!