Montag, 17. Oktober 2011
keine kunst
wollten am sonntag ins museum berggrün, um noch mal schön in klees und picassos zu schwelgen. ne knappe stunde nach charlottenburg gegurkt um festzustellen, dass das museum geschlossen ist. toll. saßen dann zwar noch schön im schlosspark in der sonne, aber das hätten wir auch mit kürzerer anreise im treptower park an der spree haben können. zum ärgern war das wetter aber zu schön.
Montag, 10. Oktober 2011
gentrify this!
ausländerfeindlichkeit in der deutschen provinz ist ja nichts neues. fast noch schlimmer finde ich, dass in den ach so alternativen kreisen letztlich genauso viel intoleranz herrscht.
neukölln - oder kreuzkölln - ist ja ein aufstrebendes viertel. früher war hier arabien (immer noch auf der sonnenallee) und rund um die rütli-schule in der westerstraße musste man scheinbar angst haben, dass man ausgeraubt wird. die zeiten sind vorbei. die rütli-schule ist ein vorzeigeprojekt und auch hier geht gentrifizierung voran. das viertel ist anziehungspunkt für junge leute und scheinbar kommen auch immer mehr touristen in die gegend - vor allem junges partyvolk. und auf die hat die szene offenbar keinen bock:
und ich könnte da kotzen. das sind genau die leute, die "nazis raus" propagieren, und selbst sind sie letztlich nicht besser.
und sie sind auch genauso reaktionär, denn alles soll so bleiben, wie es einmal (wann?) war. ich bin sicher kein freund von den entwicklungen auf dem wohnungsmarkt und die berliner wären schlau, wenn sie irgendwie hamburger zustände verhindern könnten. aber was, bitte schön, spricht z.b. gegen gute einkaufsmöglichkeiten? ich bin froh, wenn ich nicht gezwungen bin, in den schrecklichen nettos und lidls einkaufen zu müssen, sondern gute lebensmittel in kleinen einzelhandelsläden zu bekommen. wenn ich nicht nur die billigware aus der türkei sondern regionale produkte aus dem bioladen kaufen kann.
in diesem sinne:
neukölln - oder kreuzkölln - ist ja ein aufstrebendes viertel. früher war hier arabien (immer noch auf der sonnenallee) und rund um die rütli-schule in der westerstraße musste man scheinbar angst haben, dass man ausgeraubt wird. die zeiten sind vorbei. die rütli-schule ist ein vorzeigeprojekt und auch hier geht gentrifizierung voran. das viertel ist anziehungspunkt für junge leute und scheinbar kommen auch immer mehr touristen in die gegend - vor allem junges partyvolk. und auf die hat die szene offenbar keinen bock:
und ich könnte da kotzen. das sind genau die leute, die "nazis raus" propagieren, und selbst sind sie letztlich nicht besser.
und sie sind auch genauso reaktionär, denn alles soll so bleiben, wie es einmal (wann?) war. ich bin sicher kein freund von den entwicklungen auf dem wohnungsmarkt und die berliner wären schlau, wenn sie irgendwie hamburger zustände verhindern könnten. aber was, bitte schön, spricht z.b. gegen gute einkaufsmöglichkeiten? ich bin froh, wenn ich nicht gezwungen bin, in den schrecklichen nettos und lidls einkaufen zu müssen, sondern gute lebensmittel in kleinen einzelhandelsläden zu bekommen. wenn ich nicht nur die billigware aus der türkei sondern regionale produkte aus dem bioladen kaufen kann.
in diesem sinne:
Donnerstag, 6. Oktober 2011
schwerin
am 9.9. hatten wir unseren letzten tourstopp in schwerin. ärgerlicherweise hat es den ganzen tag geregnet, allerdings wurde einem da bewusst, wieviel glück wir während der gesamten tour hatten, denn ansonsten hatten wir immer schönes wetter. ich glaube, ich bin auch die einzige weit und breit, die einen richtig schönen sommer hatte, weil ich irgendwie immer genau da war, wo auch gerade die sonne war.
schwerin hat offensichtlich einen guten teil des solidarbeitrages bekommen. ich kann mich erinnern, wie schrabbelig die stadt kurz nach der wende noch war, und jetzt ist sie ein einziges schmuckstück. bemerkenswert auch, dass man dort auch was anderes als wurst zu essen bekam: es gab sage und schreibe zwei suppenküchen, wo man sogar fleischlos essen konnte! außerdem unglaubliche torten. bei gutem wetter kann man durchaus einen tagesausflug dorthin machen.
schwerin hat offensichtlich einen guten teil des solidarbeitrages bekommen. ich kann mich erinnern, wie schrabbelig die stadt kurz nach der wende noch war, und jetzt ist sie ein einziges schmuckstück. bemerkenswert auch, dass man dort auch was anderes als wurst zu essen bekam: es gab sage und schreibe zwei suppenküchen, wo man sogar fleischlos essen konnte! außerdem unglaubliche torten. bei gutem wetter kann man durchaus einen tagesausflug dorthin machen.
Mittwoch, 5. Oktober 2011
auf dem wasser
sozusagen in letzter minute noch geschafft, die bootsfahrt zu machen, die ich den ganzen sommer auf dem plan hatte und wozu ich nie gekommen war. sonntag war dann der perfekte tag dafür und ich habe mit meiner begleitung einen wunderbaren nachmittag bei schönstem altweibersommerwetter auf landwehrkanal und spree verbracht. kann die tour wirklich empfehlen, weil man nicht nur die langweilige fahrt durchs regierungsviertel macht, sondern über den landwehrkanal an orten vorbei kommt, die man so noch nie gesehen hat. am schluss sind wir noch an unserer agentur vorbeigeschippert... war super!
http://www.reederei-riedel.de/
http://www.reederei-riedel.de/
Mittwoch, 28. September 2011
neukölln - charlottenburg
gestern mit netter begleitung bei einer langweiligen lesung im schönen literaturhaus in der fasanenstraße. rathaus neukölln eingestiegen, kurfürstendamm ausgestiegen, und man ist plötzlich in einer komplett anderen stadt. eben noch in arabien, jetzt im touistenglitzer.
Montag, 26. September 2011
ferien im elsass
hab mich im elsass vom berliner großstadt- und deutschem kleinstadtkoller erholt. wie immer ganz herrlich!
und dabei entdeckt, dass meine freunde mir seit 20 jahren das weltbeste eis vorenthalten haben! so gute sorbets wie in der "oltinguette" habe ich bislang nicht mal in sternerestaurants gegessen!
http://www.sundgau-sudalsace.fr/LEI/L'Oltinguette---Tony-Hartmann.htm?HTMLPage=/de/agrotourismus/verkaufsstellen.htm&action=&page=2&commune=&categorie=1900050s1900227&genre=1900013&nom_recherche=&ID=242011348&GENRE=1900013&CATEGORIE=1900050&langue=3&sessionalea=
und dabei entdeckt, dass meine freunde mir seit 20 jahren das weltbeste eis vorenthalten haben! so gute sorbets wie in der "oltinguette" habe ich bislang nicht mal in sternerestaurants gegessen!
http://www.sundgau-sudalsace.fr/LEI/L'Oltinguette---Tony-Hartmann.htm?HTMLPage=/de/agrotourismus/verkaufsstellen.htm&action=&page=2&commune=&categorie=1900050s1900227&genre=1900013&nom_recherche=&ID=242011348&GENRE=1900013&CATEGORIE=1900050&langue=3&sessionalea=
Mittwoch, 7. September 2011
bahnfahren
letztens von halle nach hamburg gefahren. zug ging über lutherstadt wittenberg und ich war die ganze zeit irritiert, dass der zug über berlin geht. wieso fährt der erst nach wittenberg und dann wieder zurück nach berlin und dann wieder dieselbe strecke ohne halt nach hamburg??? bis mir dann einfiel, dass zwischen berlin und hamburg wittenberge liegt. naja. klingt so ähnlich. war dann wieder beruhigt und fand es dann nur ganz komisch, dass ich durch berlin hindurchfahre, ohne dort auszusteigen. heute von bremerhaven nach schwerin gefahren und fand es nicht mehr ganz so komisch, dass der zug in hamburg hält und ich nicht aussteige. ich glaube, ich habe diesen sommer knapp 10.000 km strecke zurückgelegt...
Dienstag, 6. September 2011
bremerhaven
wenn man aus dem zug steigt, wird man sofort vom geruch nach MEER empfangen! herrlich! ich fand's toll und bin total gut gelaunt herumgerannt und fühlte mich sofort zuhause.
viel mehr als einen tagesausflug muss man hierher aber auch nicht machen. die stadt ist langweilig und wenn es das klimahaus und auswanderermuseum nicht gäbe, dann hätte man hier auch nicht viel verloren.
viel mehr als einen tagesausflug muss man hierher aber auch nicht machen. die stadt ist langweilig und wenn es das klimahaus und auswanderermuseum nicht gäbe, dann hätte man hier auch nicht viel verloren.
Montag, 5. September 2011
josie at work
in regensburg war die josie-situation recht einfach. genau gegenüber war ein wurststand, wo sie im prinzip den ganzen tag verbracht und leute angebettelt hat, die ihr auch ständig was gegeben haben. die besitzerin war auch sehr nett, hatte einen wassernapf dort stehen, und wies mich nur darauf hin, dass es mittags sehr voll werden würde und ich dann doch aufpassen solle, dass sie nicht getreten wird. sehr freundlich! das mag ich ja an bayern!
nichtsdestotrotz habe ich josies geschirr jetzt mal neu getapet. nein, das ist nicht ihr handy, damit sie andere wautzies daten kann. das ist meine nummer, damit mich die netten passanten anrufen können, wenn sie mal wieder streunen geht und nicht wieder fast im tierheim landet.
nichtsdestotrotz habe ich josies geschirr jetzt mal neu getapet. nein, das ist nicht ihr handy, damit sie andere wautzies daten kann. das ist meine nummer, damit mich die netten passanten anrufen können, wenn sie mal wieder streunen geht und nicht wieder fast im tierheim landet.
halle
ist eine komische stadt. man sieht sofort, dass man im osten ist, plattenbau und alte schöne häuser wechseln sich ab. alles in allem fand ich es nicht sehr einladend, die menschen waren irgendwie auch komisch drauf. wirklich schön fand ich lediglich die liebevollen details, die man noch hier und dort findet und die ahnen lassen, wie es sich dort mal angefühlt hat.
Dienstag, 30. August 2011
Mittwoch, 17. August 2011
lieblingsladen in hamburg
der besitzer erzählt einem gelegentlich ungefragt, dass er der neffe von helga feddersen ist. wer so alt ist wie ich, kennt die wahrscheinlich noch. ist aber eigentlich egal, weil die nix mit dem laden zu tun hat, wo es wunderbare outdoor klamotten gibt.
neulich unterwegs
letztens von hamburg nach berlin gefahren und das war ganz unangenehm.
erst gegen 07.45 mit der u2 zum hauptbahnhof, tausend schüler und arbeitende menschen unterwegs, musste ziemlich gequetscht stehen und fand es ungewohnt unangenehm, so vielen fremden menschen und vor allem ihren ausdünstungen ausgesetzt zu sein! im ICE dann total warm und so ein komischer käsemüffelgeruch. hat doch da jemand seine schuhe ausgezogen! und dann im taxi zur agentur essensgeruch. buaäh!
da lobe ich mir doch meinen normalen arbeitsweg, schön mit dem radel und zu fuß am kanal entlang und mir tun die leute leid, die das jeden tag aushalten müssen.
erst gegen 07.45 mit der u2 zum hauptbahnhof, tausend schüler und arbeitende menschen unterwegs, musste ziemlich gequetscht stehen und fand es ungewohnt unangenehm, so vielen fremden menschen und vor allem ihren ausdünstungen ausgesetzt zu sein! im ICE dann total warm und so ein komischer käsemüffelgeruch. hat doch da jemand seine schuhe ausgezogen! und dann im taxi zur agentur essensgeruch. buaäh!
da lobe ich mir doch meinen normalen arbeitsweg, schön mit dem radel und zu fuß am kanal entlang und mir tun die leute leid, die das jeden tag aushalten müssen.
Dienstag, 2. August 2011
unterwegs
bin ja nu schon kreuz und quer durch deutschland gefahren. vom unglaublichen allgäu und bodensee und meer mal abgesehen gefällt es mir in der mitte um kassel und erfurt herum am besten. hügelig und grün und waldig, schön!
saarlouis
sonntagnachmittag um 15.00 uhr in neukölln losgefahren, schon in berlin der erste stau, unterwegs ständig stop and go, baustellen, staus... und kurz vor'm ziel noch eine gesperrte autobahn und ne stunde stop and go mitten durch kaiserslautern - nach geschlagenen 10 stunden endlich im hotel angekommen.
heute den tag entsprechend etwas benebelt und ich habe zu der stadt keine rechte meinung. macht soweit einen ganz netten eindruck. mehr weiß ich auch nicht dazu zu sagen.
(kameramann bei der arbeit)
heute den tag entsprechend etwas benebelt und ich habe zu der stadt keine rechte meinung. macht soweit einen ganz netten eindruck. mehr weiß ich auch nicht dazu zu sagen.
(kameramann bei der arbeit)
Abonnieren
Posts (Atom)
